GINKO
Gesetzeswirkungen bei der beruflichen Integration schwerhöriger, ertaubter und gehörloser Menschen durch Kommunikation und Organisation

Hörschädigung in Zahlen
Die Statistik der schwerbehinderten Menschen 2007 (Statistisches Bundesamt 2009) weist in der Kategorie ‘Sprach- oder Sprechstörungen, Taubheit, Schwerhörigkeit, Gleichgewichts-störungen’ 121.316 registrierte Schwerbehinderte zwischen 15 und 64 Jahren aus.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) stellte in einer Pressemitteilung (9/2008) auf Grund der ihr zur Verfügung stehenden Daten heraus: „Etwa 15 bis 20 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Hörminderung. Von 1.000 Neugeborenen haben ein bis drei bereits bei der Geburt eine gravierende Hörschädigung. 25 % der über 50-Jährigen und 54 % der über 70-Jährigen haben eine Hörminderung. Etwa drei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Ohrgeräuschen (Tinnitus). Bei etwa 1,5 Millionen ist die Belastung so stark, dass sie nachhaltige therapeutische Hilfe brauchen.“ (Fördergemeinschaft Gutes Hören 2008).

Hörschädigung und Teilhabe am Arbeitsleben
Es gibt nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen, die speziell die Situation von Menschen mit Hörschädigung im Berufsleben erforschen (vgl. z.B. Eschenhagen 2008; Hintermair 2008; Audeoud/Lienhard 2006; Ullrich 2004; Menzel in Jann/Kaul 2005 S. 173-184; Schulte/Schlenker-Schulte et al. 2000; Bungard/Kupke 1995). Exemplarisch seien einige Ergebnisse genannt:

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Prof. Dr. Christa Schlenker-Schulte
Sara Lückmann
Dr. Andreas Weber
Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung e.V.
Schulstr. 7
06108 Halle
E-Mail: ginko@fst.uni-halle.de

 

 

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