Offline durch den Regen

Seit seinem fünften Lebensjahr hört Uwe Pfeifer nur auf einem Ohr. Als er auf diesem vor etwa fünf Jahren einen Hörsturz erlitt, kam er um ein Hörgerät nicht mehr herum. Wir sprachen mit dem 44-jährigen Hamburger über seine Hörgeräteversorgung, sein neues Leben mit einer Hörhilfe und warum er sich manchmal wie ein kleiner Cyborg fühlt. 

Dennis Kraus: Herr Pfeifer, wann und wie haben Sie festgestellt, dass Ihr Hörvermögen nachgelassen hat?

Bei mir ist das ein spezieller Fall. Ich hatte als Fünfjähriger eine Hirnhautentzündung, die falsch behandelt wurde. Seitdem bin ich auf dem rechten Ohr taub.  

Wie sind Sie damit zurechtgekommen? 

Es gab natürlich Schwierigkeiten in Bezug auf das Richtungshören, alles in allem war das aber eher unproblematisch. Vor fünf Jahren bekam ich jedoch stressbedingt auf dem linken Ohr einen Hörsturz. Nun habe ich ein Resthörvermögen von circa 20 % auf dem linken Ohr, einige Frequenzbereiche fehlen mir sogar komplett. Das muss jetzt durch das Hörgerät kompensiert werden. Mit einem Standardmodell geht das nicht. Um aus der Situation das Beste zu machen, musste ich also tief in die Tasche greifen.

(...)

Dennis Kraus
Innocentia Verlag
Eichenstr. 91
20255 Hamburg
 

 

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