LBG – Lautsprachbegleitende Gebärden und
LUG – Lautsprachunterstützende Gebärden

Beim lautsprachbegleitenden Gebärden (LBG) wird simultan zu jedem gesprochenen Wort eine Gebärde ausgeführt. Dies unterscheidet es von der Gebärdensprache. LBG ist mit anderen Worten ‘gebärdetes Deutsch’ oder ‘Deutsch im Gebärden-Code’ in Anlehnung an den angelsächsischen Sprachgebrauch ‘signed English’. Die beim LBG verwendeten Gebärdenzeichen sind eine Reduktion der Gebärdensprache auf isolierte Begriffe, um damit eine ‘1:1-Umsetzung’ der jeweiligen Landes-Lautsprache in Gebärdenzeichen zu vollziehen.

LBG – Lautsprachbegleitendes Gebärden zur Grammatikverdeutlichung
Wegen der Anlehnung an die Lautsprach-Grammatik wurden für LBG zusätzliche künstliche Gebärden geschaffen, z.B. für Artikel und verschiedene Adverbien, für deren Ausdruck die Gebärdensprache in der Regel andere Mittel hat. Beugungen und Steigerungen werden bei korrekt ausgeführter LBG oft mit ‘gefingerten’ (Fingeralphabet) Endungen vollzogen. Sie wird vor allem an Schulen für Menschen mit Hörschädigung im Deutschunterricht eingesetzt, um die deutsche Grammatik sichtbar zu machen, in Ausnahmefällen auch als Mittel der Frühförderung von Hörgeschädigten, die gegebenenfalls dadurch zum Besuch einer Regelschule befähigt werden. 

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Quelle: www.wikipedia.org

 

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