Umgang mit Behinderung an Schulen und Förderschulen

Der Versuch von uns als Eltern, die offiziell eingeführte ‘Neuregelungsmöglichkeit’ zur Bewertung bei den Bundesjugendspielen an einer Förderschule umzusetzen und für alle zu etablieren, führte uns nicht zum ersten Mal die ‘Realität’ vor Augen, die noch weit weg von einer gewünschten, ja eigentlich geforderten ‘gleichberechtigten Teilhabe’ ist. Die Anwendung dieser Regelung erfolgte einmalig und inoffiziell und sie wird von mehreren Sportlehrkräften auf Grund ‘organisatorischer Hürden’ kritisch gesehen oder von vorneherein gar nicht in Erwägung gezogen.

Zunächst stellt sich für manche die Frage, warum überhaupt eine Art ‘Nachteilsausgleich’ an einer Förderschule? Auch Förderschulen betreuen häufig Schüler mit unterschiedlichsten Behinderungen, die in verschiedenen Bereichen differenzierteste Einschränkungen bedeuten. Außerdem gibt es auch an manchen Förderschulen eine sogenannte ‘umgekehrte Integration’; in diesen Klassen lernen ebenfalls gehandicapte Kinder mit nicht-gehandicapten Kindern – ein sehr unterstützenswertes und vorbildliches Projekt. Das Problem der gerechten Bewertung existiert also nicht nur für an Regelschulen integrierte Schüler, sondern auch innerhalb der Schülerschaft einer Förderschule und wahrscheinlich noch an vielen anderen Institutionen. Auch wenn an Förderschulen Lehrkräfte arbeiten, die dieses Thema häufig an Regelschulen zur Sprache bringen müssen, so befremdet können manche doch reagieren, wenn sie in ihrer eigenen Arbeit vor Ort damit konfrontiert werden.

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Ute Steinhauer
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