CI-Versorgung in Georgien

Georgien besteht in seiner aktuellen Form seit 1991. Seither ist es ein unabhängiges Land mit eigener Gesetzgebung und Verantwortlichkeit. Fragen der CI-Versorgung fallen vor allem in den gesundheits- und bildungspolitischen Bereich, werden aber in hohem Maße von den ökonomischen Möglichkeiten mitbestimmt. Um die Ausführungen besser einordnen zu können, seien folgende Daten vorangestellt: Die Georgische Republik hat eine Fläche von 69.700 km². Die Einwohnerzahl beträgt ca. drei Millionen. Die Hauptstadt Tbilisi (deutsch: Tiflis) mit ihren knapp 1.000.000 Einwohnern ist die am weitesten entwickelte Region. Georgien hat drei Schulen für Hörgeschädigte: Eine befindet sich direkt in Tiflis, die anderen sind in Batumi und in Kutaisi (beide Westgeorgien). Allen drei Schulen ist ein Wohnheim für hörgeschädigte Schüler angegliedert.

Aufbau und Entwicklung der Hörgeschädigtenpädagogik in Georgien
Die georgische Hörgeschädigtenpädagogik ist eng mit den Namen Giorgi Achwlediani und Anastasia Kaischauri verbunden, die als georgische Sprachwissenschaftler als erste im Bereich der Hörgeschädigtenpädagogik große Bedeutung gewannen. Die erste Schule mit Wohnheim für hörgeschädigte Kinder wurde in Tiflis im Jahre 1902 gegründet. Bis heute wird dort das bilinguale Modell des Unterrichtens benutzt, d.h., der gesamte Unterricht wird mit Unterstützung der Gebärdensprache durchgeführt.

 

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Nino Trapaidze, DAAD-Stipendiatin
Prof. Dr. Annette Leonhardt
Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik
LMU München, Leopoldstr. 13, 80802 München
Prof. Dr. Zurab Khevanishvili
Nationales Zentrum für Audiologie Tbilisi
Gotua Str. 14, Tbilissi, Georgien 

 

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