Leistungen der Bahn im Rahmen des Nachteilsausgleichs für Menschen mit Behinderung

Im Sozialgesetzbuch IX ist verankert, dass schwerbehinderte Menschen aufgrund der gesetzlichen Nachteilsausgleiche Vergünstigungen beim Reisen mit der Bahn erhalten. Voraussetzungen hierfür sind ein Schwerbehindertenausweis und eine Wertmarke, die jeweils beim Versorgungsamt beantragt werden können. Die Marken gelten entweder ein Jahr bzw. ein halbes Jahr und kosten derzeit € 60 bzw. € 30. Kostenlos erhalten die Wertmarke behinderte Menschen, die blind oder hilflos sind, die Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende), dem SGB XII (Sozialhilfe) oder vergleichbaren gesetzlichen Bestimmungen beziehen.

Unabhängig vom Wohnort des behinderten Menschen ist die Beförderung auch in D-Zügen (Fernverkehr) sowie IRE-, RE-, RB-Zügen und S-Bahnen (Nahverkehr) unentgeltlich. Das gilt immer in der 2. Klasse auf den im Streckenverzeichnis eingetragenen Verbindungen sowie auf den Strecken der Verkehrsverbünde (Fernverkehrszüge können nur benutzt werden, wenn sie für den Verkehrsverbund freigegeben sind). Des Weiteren ist die Beförderung auf NE-Strecken (Betreiber ist nicht die DB) in Zügen des Nahverkehrs in der 2. Klasse kostenlos, ebenso auf allen Buslinien im Nahverkehr (nicht weiter als 50 km) sowie innerhalb von Verkehrsverbünden und Tarifgemeinschaften in der 2. Klasse von Zügen, die mit Verbundfahrscheinen benutzt werden können.

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Sylvia Kolbe
Redaktion Schnecke

 

 

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