Behinderte Kommunikation durch Hör- und Verstecktaktik – Warum wir es nicht besser wissen

 

Mit der technischen Versorgung, so fasse ich meine jahrelangen Erfahrungen in der ehrenamtlichen und beruflichen Arbeit mit hörbehinderten Menschen zusammen, fangen die eigentlichen Probleme mit dem Hören, dem Verstehen und der Kommunikation in der zwischenmenschlichen Beziehung erst ‘richtig’ an. Die Versorgung hörbehinderter Menschen beinhaltet meist nur einseitig medizinische (HNO) und technische (Akustiker, CI-Klinik) Hilfsangebote. Dabei wird der Mensch mit einem Hörverlust immer noch zu sehr auf den technischen Ausgleich der Behinderung reduziert. Rückblickend sagt ein Betroffener: „Und niemand konnte uns damals helfen, nicht einmal wir uns selbst, denn wir wussten es nicht besser.“

 

Können Sie sich noch daran erinnern, als die ‘Karriere’ mit der Hörbehinderung begann?

„Warum sprecht ihr alle so leise?“,  „Was wird da hinter meinem Rücken getuschelt?“,  „Wer hat denn wieder an der Lautstärke des Fernsehers herumgespielt?“ oder „Wie, ich höre schlecht? Quatsch, ihr redet so undeutlich!“ Meist kommt die Hörbehinderung schleichend, dann wird das Verstehen immer schwieriger, der Druck von den genervten Mitmenschen verstärkt sich.

 

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Jochen Müller

HELIOS Klinik Am Stiftsberg

 

 

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