Cochlea-Implantate bei einseitiger Taubheit
Basistherapie und Hörleistungsergebnisse bei erwachsenen Patienten im Hörzentrum
der HNO-Klinik der MHH

 

Im Laufe der Jahre hat sich der Personenkreis, der ein Cochlea-Implantat (CI) erhält, immer mehr erweitert. Anfangs wurden CIs nur beidseitig gehörlosen, ertaubten oder an Taubheit grenzend schwerhörigen Patienten empfohlen. Menschen, die auf einem Ohr taub und auf dem anderen Ohr hörend sind, bekamen kein Cochlea-Implantat. Argument war nicht nur, dass man mit einem Ohr noch gut genug hören könne, sondern dass das CI regelrecht störe. Allerdings war die Qualität der Sprachprozessoren damals nicht zu vergleichen mit dem, was Sprachprozessoren heute leisten können. Zu jener Zeit gab es noch viele Stör- und Nebengeräusche. Inzwischen sind die Qualität der CI-Prozessoren und somit vor allem das Sprachverstehen aber so gut, dass auch bei einseitiger Normalhörigkeit das CI auf der tauben Seite unterstützt und nicht mehr stört.

So erfährt nun auch die CI-Versorgung bei einseitiger Taubheit eine zunehmende Etablierung. In der HNO-Klinik der MHH wurden bislang neunzehn Patienten mit einseitiger Taubheit mit einem CI versorgt. Dabei wurden folgende Aspekte bei der Beratung der Patienten zugrundegelegt:

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Dipl.-Päd. Angelika Strauß-Schier
Dipl.-Päd. Urte Rost
Hörzentrum der HNO-Klinik der MHH

 

 

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