Interview mit Wolfgang Zöller, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Schirmherr des 6. DCIG-Symposiums

„Nur informierte Patienten können sich bewusst für eine Behandlung entscheiden und auch einen Teil der Verantwortung übernehmen.“

 

In Deutschland gibt es etwa 15 Millionen Menschen mit Hörbehinderung. Welche Erfahrungen haben Sie persönlich mit Schwerhörigkeit gemacht? Wie schätzen Sie ihre Bedeutung für die Gesellschaft ein?

Bei 15 Millionen Menschen mit Hörbehinderung in Deutschland ist es nur natürlich, dass man sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld immer wieder mit schwerhörigen Menschen zu tun hat. Da eine Hörbehinderung sehr häufig zu großen Problemen im Umgang mit anderen, Normalhörenden, führt und es nicht selten zu einem Rückzug von der Gesellschaft kommt, ist es sehr wichtig, das Thema ‘Schwerhörigkeit’ stärker in die Öffentlichkeit zu bringen.

Seit 1990 sind Sie in die Bundespolitik eingebunden und wählten die Schwerpunkte Gesundheits- und Sozialpolitik. Welche Rolle spielt das Thema ‘Schwerhörigkeit’ in Ihrer Arbeit? Wo sehen Sie Handlungsbedarf?

Menschen mit einer Hörbehinderung wenden sich aus ganz unterschiedlichen Gründen an mich. Häufig geht es um Probleme bei der Verordnung von Hilfsmitteln wie etwa Hörgeräten, es geht um Fragen zu Rehabilitationsleistungen und zur Frühförderung von Kindern mit
Behinderung. Ein Thema ist aber z.B. auch die Barrierefreiheit beim Arztbesuch und im Krankenhaus.
 

(...)


Wolfgang Zöller, MdB
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

Die Fragen stellten Hanna Hermann und Juliane Fischer-Kern, M.A.
Redaktion Schnecke/schnecke-online

 

 

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