Das Persönliche Budget

 

Fall 1: Mira (9 Jahre) besucht eine integrative Schule. Sie hat aufgrund ihrer Mehrfachbehin-derung einen Anspruch auf Integrationshilfe. Der Integrationshelfer begleitet sie auf dem Schulweg, führt Handreichungen während des Schulalltags aus und ist für sie Assistenz bei den Toilettengängen. Bislang wurden überwiegend Zivildienstleistende für die Schulbegleitung eingesetzt. Diese sind bei einem gemeinnützigen Verein beschäftigt. Der Verein hat eine Vereinbarung über die Vergütung mit dem zuständigen Sozialhilfeträger (hier Sozialamt) getroffen. Er rechnet die erbrachte Leistung der Integrationshilfe direkt mit dem Sozialamt ab.

Fall 2: Anne Klar (30 Jahre) wohnt noch im elterlichen Haushalt. Sie benötigt aufgrund ihrer geistigen Behinderung in allen Bereichen des täglichen Lebens Hilfestellung und Anleitung. Darüber hinaus ist A. Klar pflegebedürftig und in Pflegestufe III eingestuft. Bisher erhält sie von der Pflegekasse Pflegegeld und zusätzliche Betreuungsleistungen gemäß § 45b SGB XI. Gepflegt wird sie von ihren Eltern. Die zusätzlichen Betreuungsleistungen erbringen Mitarbeiter eines Vereins der Behindertenhilfe als Dienstleistung.

 

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Martina Steinke
Rechtsanwältin

 

 

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