Zusammenarbeit im Unterricht
– fallen hörgeschädigte Schüler aus dem sozialen Netz?

 

 Seit 1999 erforscht der Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik an der Universität München die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Hörschädigung. Das Forschungsprogramm umfasst mittlerweile 15 Teilprojekte, die unterschiedliche Aspekte der Integration beleuchten. Alle Daten wurden an der aktuell vorherrschenden Integrationsform – der Einzelintegration (d.h. ein einzelner Schüler mit Hörschädigung lernt in der allgemeinen Schule und wird dabei in Bayern vom Mobilen Sonderpädagogischen Dienst begleitet und unterstützt) – erhoben. Die bisherigen Forschungsergebnisse der Gesamtstudie haben gezeigt, dass ein überwiegender Teil der Schüler mit Hörschädigung erfolgreich in der allgemeinen Schule unterrichtet wird (Leonhardt 2009).


Auf der anderen Seite fallen immer wieder Schüler auf, für die die Integrationssituation eine erhebliche Belastung darstellt. Die Gründe dafür wurden in einem Teilprojekt, das sich mit dem Wechsel der Schüler mit Hörschädigung von der allgemeinen Schule ans Förderzentrum, Förderschwerpunkt Hören beschäftigt, eindrücklich belegt (Lindner 2007).

 

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Prof. Dr. Annette Leonhardt

Claudia Gräfen

Ludwig-Maximilians-Universität München

Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik

 

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