„Das Telefonieren übe ich jetzt, und ich werde es auch schaffen.“ 

 

Ich bin am 1. Juni 1953 geboren. Bei meiner Geburt wog ich gerade mal 2.700 Gramm. Meine Mutter hat in der Zeit der Schwangerschaft ihre krebskranke Schwiegermutter versorgt und dabei kam ich wohl zu kurz. Immer etwas kränkelnd kam ich in die Volksschule. Die erste Klasse musste ich laut Lehrer wiederholen wegen Unaufmerksamkeit. Mit zwölf Jahren wurde bei mir ein Rundrücken diagnostiziert, ich war viel zu schnell gewachsen. Viele Arzttermine standen mir nun bevor, meinen Volksschulabschluss schaffte ich trotzdem. Die Nasenpolypen wurden mir entfernt, aber erst Jahre später wurde festgestellt, dass ich einen Hörschaden hatte. Vom HNO-Arzt wurde mir für mein rechtes Ohr eine Hörhilfe verschrieben. Schwierigkeiten hatte ich von Anfang an damit, doch ich sollte sie tragen. Mein Kopf dröhnte mir so sehr und ich legte die Hörhilfe immer wieder ab. Mein Rundrücken war für viele oft Anlass zu Hänseleien.

 

Der Hörschaden brachte auch manches Missverständnis. Vielen Menschen brachte ich Misstrauen entgegen. Wurde gelacht und geredet, dachte ich immer, es geht um mich. Oftmals traf dies auch zu.

 

(...)

 

Karl-Heinz Erb

 

 

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