Die Grundschule für Kinder mit Hörschädigung – eine gute Schule? 

 

2006 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet. In ihr ist festgeschrieben, dass Menschen mit Behinderung Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben haben, und dass sie als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft an all deren Prozessen teilhaben. Die Bundesrepublik Deutschland hat diese Konvention unterzeichnet und bekennt sich in einem nationalen Aktionsplan zu den Zielen der UN-Konvention. Seither wird besonders in Fachkreisen der Bildungsaspekt diskutiert, andere Aspekte wie die optimale medizinische und technische Versorgung, lebenslanges Lernen und die regelmäßige Fort- und Weiterbildung des Personals treten leider in den Hintergrund.

Nun wird in der Öffentlichkeit eine Thematik behandelt, die es in Deutschland bereits seit den 1980er-Jahren gibt. Die damaligen Fortschritte in Medizin und Technik sowie eine frühe Förderung führten bereits dazu, dass Eltern sich wünschten, dass ihr Kind mit einer Hörschädigung am Wohnort mit den Nachbarskindern in seinem sozialen Umfeld beschult werden sollte. Es entstanden Beschulungsangebote mit Modellcharakter. Weitere Fortschritte in Medizin und Technik und die Etablierung von hörgeschädigtenspezifischer Frühförderung führten dazu, dass immer mehr Kinder die Schule wohnortnah besuchen konnten und können.

 

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Maria Wisnet

Bundesvorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Hörgeschädigtenpädagogen

Förderschulrektorin der Johannes-Vatter-Schule

Friedberg

 

 

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