Die Renaissance des Promontoriumstests in der Diagnostik der einseitigen Taubheit vor einer möglichen CI-Operation 

 

Voraussetzung für das Hören mit einem Cochlea-Implantat (CI) sind unter anderem ein funktionierender Hö̈rnerv und eine ausreichende zentrale Verarbeitungsfä̈higkeit der auditiven Reize. Der Promontoriumstest (oder Promontorialtest) stellt eine technisch verhältnismäßig einfache Möglichkeit dar, die Funktionalität der retrocochleären Bereiche (Hörnerv und Hörbahn) zu überprüfen. Daneben kann er bei sonst audiologisch seitengleichen Befunden eine Hilfestellung zur Seitenentscheidung für die CI-Operation sein. Für die Patienten eröffnet er die Erkenntnis, dass trotz ihrer Taubheit das Hören elektrisch stimulierbar ist. Für viele CI-Kandidaten ist dies eine große Motivation für die kommende Operation und die anstrengende Rehabilitationsphase.

Bereits um 1800 berichtete Allessandro Volta über eine akustische Wahrnehmung, nachdem er im Selbstversuch seinen mit Wasser gefüllten Gehörgang mit Gleichstrom reizte. Er legte somit den Grundstein für einen Test, dessen interessante Möglichkeiten ihm nicht bewusst gewesen sein können. Die wissenschaftliche Erkenntnis, dass man die Hörbahn elektrisch stimulieren kann, ebnete den Weg für die Entwicklung der Idee des Cochlea-Implantates. Daher wundert es auch nicht, dass die ersten wissenschaftlichen Beschreibungen des Tests aus den Labors der CI-Forscher stammen.

 

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Dr. Wolfram Pethe

Dr. Jörg Langer

Prof. Klaus Begall

HNO-Klinik, AMEOS-Klinikum St. Salvator

38820 Halberstadt

 

 

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