„Inklusion kann nur gelingen, wenn jeder den anderen annimmt,
wie er ist...“

 

Inklusion bedeutet, dass Kinder mit und ohne Behinderung in derselben Schule/in derselben Klasse unterrichtet werden. Welche Veränderungen haben sich Ihrer Kenntnis nach auf Basis der UN-Behindertenrechtskonvention für Schulen, Pädagogen und Schüler ergeben?
Die UN-Behindertenrechtskonvention gibt Schülern mit Behinderung seit März 2009 ein Recht auf gemeinsamen Unterricht mit nicht behinderten Schülern. Sie verpflichtet die Bundesländer, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, damit dieses Recht verwirklicht werden kann. Die Konvention hat Druck auf die Bundesländer erzeugt, sich mit inklusiver Bildung zu beschäftigen und Lösungen anzubieten. Dies wirkt sich natürlich auch auf Schulen, Pädagogen und Schüler aus. Schulen und Pädagogen müssen sich inklusiven Lehrkonzepten öffnen. Das bedeutet vor allem: mehr individuelle Förderung, von der alle Schüler profitieren, ob mit oder ohne Behinderung.

In einer Meldung vom 19. August 2011 schrieben Sie „Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Teilhabe mitten in der Gesellschaft“. Wie würden Sie dieses Recht bezüglich der Schullaufbahn von Kindern mit Hörbehinderung einschätzen?

Auch Kindern mit Hörbehinderung wird immer noch der Zugang zu allgemeinen Schulen verwehrt. Es wird auf vermeintlich geeignetere Förderschulen verwiesen, die aber nicht den Nachweis erbracht haben, bessere Ergebnisse zu erzielen. 

 

(...)

 

Hubert Hüppe

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

 

Hanna Hermann

Juliane Fischer-Kern

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

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