Früh erkannt – früh versorgt – alles gut!?

Die frühe technische Versorgung im Säuglingsalter – ein Thema mit vielen Facetten

 

„Es ist ein großes Glück, dass die Schwerhörigkeit Ihres Kindes so früh erkannt wurde. Es bekommt jetzt sofort Hörgeräte, und wenn die nicht ausreichen, gibt es ja noch das CI.“ Diese oder ähnliche Aussagen kennen viele Eltern aus den ersten Gesprächen nach der Absicherung der Diagnose. Aus der Sicht der Fachleute ist die Versorgung mit Hörgeräten in den ersten Lebenswochen sehr positiv besetzt: Sie sehen, dass damit die entscheidende Grundlage für eine gute Hör-, Sprach- und Gesamtentwicklung des Kindes sowie seine Integration im sozialen Umfeld gesichert ist.

 

Für eine Familie bedeutet die frühe Gewissheit, dass ihr Baby hörgeschädigt ist, jedoch zunächst kein Glück. Der Gedanke „Ein Glück, dass Lea damals so früh Hörgeräte bekommen hat!“, kann nach Jahren kommen, wenn die Mutter Lea in den Kindergarten im Wohnviertel bringt und erlebt, dass ihre Tochter schon in der Garderobe von anderen Kindern angesprochen wird und beim Anziehen der Hausschuhe lebhaft vom Kastaniensammeln berichtet.

 

(...)

 

Gisela Batliner

klinische Linguistin, Hörgeschädigtenpädagogin, M.A.

Flossmannstr. 17

81245 München

 

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!