Hörsturz mit 22 Jahren?

 

Im vergangenen Sommer wurde ich 22 Jahre alt, mein Beruf bereitet mir Spaß, ich treibe regelmäßig Sport, rauche nicht, trinke selten Alkohol und achte penibel darauf, jeden Tag frisches Obst und Gemüse zu essen. Ich war davon überzeugt, dass ich damit genug für meine Gesundheit tun würde. Dann erlitt ich einen Hörsturz.

 

Der allabendliche Schwindel und auch die Übelkeit waren die ersten Anzeichen. Sich ständig erschöpft, ausgelaugt und den Tränen nahe zu fühlen, zum Schluss ein Knirschen im Ohr, Tinnitus und schlechtes Hören auf nur einer Seite, hätten spätestens den Anstoß geben müssen, einen Arzt um Rat zu fragen. In Wirklichkeit ging ich aber wegen unerträglicher Rückenschmerzen zu einem Hausarzt. Nebenbei erwähnte ich Schwindel und Übelkeit und schnell wurde sein Augenmerk nur noch darauf gelegt. Ich war verwundert über dieses Interesse daran und folgte sofort seinem Rat, einen HNO-Arzt aufzusuchen. Ernsthafte Gedanken machte ich mir dennoch nicht. Auch nicht, als ich dort sofort einen Termin bekam, zur eineinhalb-stündigen Untersuchung. Mir war nicht klar, was da mit mir passierte, kein Wort wurde mit mir über meine Beschwerden beim HNO-Arzt gesprochen. Allein meine Angaben am Telefon über Schwindel waren deren Information. Warum dieser ganze Aufwand betrieben wurde, wurde mir erst mit der Diagnose des Arztes bewusst: Hörsturz – Schlaganfall im Ohr. Ich fühlte mich plötzlich regelrecht wie gelähmt.

  

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Katharina Meyer

 

 

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