Tamila – CI-versorgt in Kaliningrad

 

Mit einer aserbaidschanischen Familie mit einem gehörlosen Mädchen im Kaliningrader Gebiet Russlands bin ich befreundet. Tamila war mit acht Monaten aufgrund einer Hirnhautentzündung ertaubt, hatte aber schon ein paar Worte gesprochen – sie wäre also vermutlich diesbezüglich zum Frühentwickler geworden. Es sollte nicht sein. Im Alter von zehn Jahren lernten wir uns kennen und wir konnten eigentlich recht gut kommunizieren, im Ansatz auch lautsprachlich.

Nach dieser Begegnung initiierten mehrere Tamila wohlgesonnene Menschen und der Rotary-Club eine Spendenaktion mit dem Ziel, dass Tamila in einer deutschen Klinik mit CI versorgt werden würde. Es kam erfreulicherweise ein ausreichender Betrag zusammen, leider jedoch nicht die Möglichkeit der CI-Versorgung in Deutschland, weil man aufgrund des fortgeschrittenen Alters des Mädchens (damals zwölf Jahre) berechtigte Bedenken hatte, dass sie die Implantate annehmen würde. Man hielt es aus statistischen Erwägungen heraus für höchstwahrscheinlich,
das dem nicht so sein würde. Das Geld wurde z.T. für die Einschulung in die Schule in Sosnowka aufgewendet, z.T. der Familie zugewendet und z.T. wieder ausgezahlt.

 

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Reinhard Eley

 

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