Hörsturz: ein medizinischer Eilfall 

 

Immer wieder erfahren wir von Menschen, die einen Hörsturz erlitten haben, der unterschiedlich schwere Hörstörungen und andere Probleme nach sich zieht. Es ist unser Anliegen, diesen Personen die möglichen Konsequenzen und die harte Endgültigkeit der Folgen eines Hörsturzes zu vermitteln. Eine Behandlung ist immer und sofort notwendig. Dieses Bewusstsein wollen wir stärken und baten deshalb Prof. Dr. Gerhard Hesse um eine aktuelle Darstellung des Hörsturzes sowie der Behandlungsformen und -möglichkeiten.

 

Eine plötzliche, zumeist einseitige Hörminderung, besonders, wenn sie durch ein zusätzlich auftretendes Ohrgeräusch begleitet wird, ist eine für den Betroffenen überaus bedrohlich erlebte Situation, wird doch seine Kommunikationsfähigkeit drastisch eingeschränkt. Für Deutschland (und vergleichbar auch für andere Industrienationen) beträgt die Häufigkeit des Auftretens zwischen 160 und 400 /100.000 pro Jahr [1]. Das bevorzugte Erkrankungsalter liegt um das 50. Lebensjahr. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen; im Kindesalter ist der Hörsturz eine Seltenheit.

 

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Prof. Dr. Gerhard Hesse
Tinnitus-Klinik Bad Arolsen

 

 

Ausgabe: Schnecke 78, S. 44

 

 

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