"Ich habe den Sprung zum Gymnasium geschafft!" 

 

Meine Hörschädigung wurde erst ziemlich spät entdeckt. Ich hatte Probleme beim Verstehen bestimmter Buchstabenverbindungen und Worte und ich sprach undeutlich. Im Kindergarten konnte ich nicht immer alles verstehen, was die Kindergärtnerin und die anderen Kinder zu mir sagten. Ich stand dadurch oft abseits und ging nicht gerne in den Kindergarten.

In der Hörberatungsstelle in Berlin stellte man im Januar 2006 eine beidseitige Hörschädigung fest. Die Ursachen hierfür konnten nicht geklärt werden. Mit fünf Jahren habe ich meine ersten Hörgeräte bekommen. Von Anfang an kam ich damit gut zurecht. Ich musste drei Jahre zum Logopäden, um sprachliche Fehler zu korrigieren. Ein Vorschulkurs mit anderen hörgeschädigten Kindern erleichterte mir den Schuleintritt. Hier wurde mir geraten, die Hörgeschädigtenklasse in der Grundschule Westend in Eberswalde zu besuchen.

 

Im August 2007 wurde ich dort eingeschult. In meiner Klasse gab es nur wenige Schüler und eine Höranlage, die mir die Unterrichtsbeteiligung erleichterte. Das Lernen bereitete mir sehr viel Freude und ich erreichte von Anfang an gute Leistungen. Ich fand gute Freunde, mit denen ich viel Spaß hatte. Ein Nachteil war die lange Fahrt zur Schule von Bernau nach Eberswalde.

 

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Fabian Dubrall

 

 

 

Ausgabe: Schnecke 78, S. 53

 

 

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