Nachteilsausgleich an der Regelschule

 

Die Integration hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher an der Regelschule ist heutzutage schon fast „normal“ geworden – unter dem Stichwort „Inklusion“ wird inzwischen bereits einen Schritt weitergegangen. Sollte sich also früher der Schwerhörige in das Schulleben einfügen, so ist die Zielvorgabe nun genau umgekehrt: Der Klassenverband soll den behinderten Mitschüler integrieren.

 

Eines ist dabei unverändert geblieben: schwerhörige Schüler müssen aufgrund ihres Handicaps gegenüber ihren Klassenkameraden besonders berücksichtigt werden, damit eine Chancengleichheit gewahrt bleibt. Wesentlicher Hauptgrund hierfür ist das je nach Grad der Schwerhörigkeit beeinträchtigte akustische Sprachverständnis. Somit ist auch bei optimalen Verhältnissen deutlich mehr Konzentration aufzuwenden, um den Lehrer zu verstehen. Nicht verstandene Satzbestandteile müssen häufig über Lippenlesen und „Gedächtnisakrobatik“ kompensiert werden, was letztlich zu einer längeren Sprachverarbeitungszeit führt.

 

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Carsten Schaller

 

 

 

Ausgabe: Schnecke 78, S. 50

 

 

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