Besseres Lesen, mehr Sprachkompetenz 

Die Versorgung mit Cochlea-Implantat (CI) bei Kindern mit einer angeborenen hochgradigen Schwerhörigkeit etablierte sich seit den 1990er-Jahren zur Standard-Therapie. Durch elektrische Stimulation wird die Reifung des auditorischen Systems frühzeitig angeregt, sodass eine Hörentwicklung einsetzt und somit die Grundlage für die Sprachentwicklung gelegt wird [3, 13, 18]. Gegenwärtig besteht die Empfehlung zur beidseitigen CI-Versorgung, vorausgesetzt die medizinische, audiologische und pädagogisch/therapeutische Indikation sowie der Elternwunsch bestehen.

Die Konsequenz der frühen Versorgung ist die auditorische Reifung in den physiologischen Zeitfenstern und die daraus resultierende Sprachentwicklung, die zu einem nahezu altersgemäßen Spracherwerb – Wortschatz und grammatische Entwicklung – bis zur Einschulung führen soll.

(...)

Dr. Barbara Streicher
CIK Köln

 

 

Ausgabe: Schnecke 78, S. 32

 

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!