Das Hören: vom Schall zum Nervenimpuls

 

Hören heißt Schallsignale aufnehmen, verarbeiten und erkennen. Dabei passieren Schallwellen zunächst das äußere Ohr bis zum Trommelfell. Die Impulse an das Trommelfell werden über die kleinen Gehörknöchelchen, die nach ihrem Aussehen Hammer, Amboss und Steigbügel genannt werden, bis an das Innenohr weitergegeben.

Dabei werden die Schalleindrücke 18- bis 22-fach verstärkt. Vom normalerweise mit Luft gefüllten Mittelohr werden die Druckimpulse nun an den flüssigkeitsgefüllten Gehörschlauch weitergegeben.

Die Schallwellen erreichen je nach Tonhöhe (Frequenz) unterschiedliche Orte in der nach ihrer äußeren Form benannten Schnecke. Schwingungen mit hoher Frequenz, also helle Töne, finden ihren Niederschlag in der ersten Schneckenwindung nahe am Mittelohr. Schwingungen mit niedriger Frequenz, also tiefe und dumpfe Töne, werden am Ende der Schneckenwindung in der Nähe des „Schneckenlochs“ abgebildet.

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Prof. Dr. Gerhard Hesse

Tinnitus-Klinik Bad Arolsen 

 

 

Ausgabe: Schnecke 78, S. 12

 

 

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