Hören und Gehörlosigkeit im Wandel der Zeit

Wann erkannten die Gelehrten den Zusammenhang zwischen Hören und Sprechen? Seit wann gibt es Schulen für Gehörlose? Wann wurden die ersten Gehörlosenvereine gegründet? Im Rahmen ihrer Hausarbeit „Hörschädigung“ wirft Meike Gängler einen Blick in die Geschichte.

Vermutlich seit Menschen auf der Welt sind, beschäftigen sie sich mit dem geheimnisvollen Phänomen, dass manche Menschen nicht hören und daher auch nicht sprechen können. Obwohl die altgriechischen Ärzte schon wussten, dass Trommelfell und Hörnerv Bestandteile des Gehörs sind, wurde der Zusammenhang von Hören und Sprechen nicht erkannt. Hippokrates (460–ca. 377 v.Chr.) vermutete als Grund für „Stummheit“ einen Fehler der Zunge. Aristoteles (384– 22 v.Chr.) verglich Gehörlose ohne Lautsprache mit Tieren. Da er der Meinung war, dass Wissen über die Sinnesorgane aufgenommen wird, meinte er, dass Gehörlose schwerer erzogen werden können. Daraus wurde später die Auffassung abgeleitet, dass Gehörlose vollkommen bildungsunfähig seien.

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Meike Gängler
Leipzig

 

Ausgabe: Schnecke 78, S. 10

 

 

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