INKLUSION und BILDUNG

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Bildungseinrichtungen für Gehörlose und Schwerhörige  

Mit der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention und der Inklusionsdebatte wurden neue Impulse für den Weg der Weiterentwicklung der Hörgeschädigtenpädagogik gesetzt. Personenzentriertes Denken tritt an die Stelle von institutionsbezogenem Denken und erfordert einen veränderten Blick auf mögliche individuelle Bildungswege von Kindern und Jugendlichen mit dem Förderbedarf im Schwerpunkt Hören und Kommunikation. Diesen Perspektivwechsel halten wir für besonders bedeutungsvoll, weil er noch stärker als bisher die Ausrichtung des gesamten Systems Schule auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zur Folge hat. Der Elternwille ist von entscheidender Bedeutung für die Wahl des Förderortes. Dafür ist es erforderlich, dass hochwertige Förderung für Kinder und Jugendliche mit dem Förderbedarf im Schwerpunkt Hören und Kommunikation unabhängig vom Förderort gewährleistet ist. Aus unserer Sicht ist dieses Ziel nur zu erreichen, wenn die fachspezifische Kompetenz- und Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung der Hörgeschädigtenpädagogik auch zukünftig gewährleistet bleiben.

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Dietmar Schleicher 

 

 

Ausgabe: Schnecke 78, S. 52

 

 

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