Auditorisches System: Neurobiologen identifizieren Schlüsselmoleküle

Die Arbeitsgruppe Neurogenetik an der Universität Oldenburg unter Leitung von Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang hat nun zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Tel Aviv (Israel) neue Schlüsselmoleküle für die fehlerfreie Interpretation von akustischen Signalen identifiziert. Ihre Forschungsergebnisse haben die Experten kürzlich in der international renommierten Online-Fachzeitschrift der Public Library of Science PLoS ONE 2012 vorgestellt. Auditorische Verarbeitungsstörungen treten bei Jungen doppelt so häufig auf wie bei Mädchen. „Das verweist auf einen genetischen Hintergrund", betont Nothwang. Um die genetischen Ursachen der Entwicklungsstörungen der Hörbahn zu identifizieren, versucht er mit seiner Arbeitsgruppe die Faktoren aufzuspüren, die maßgeblich an der Ausbildung der Hörbahn beteiligt sind. „Erst seit wenigen Jahren kennt man die sogenannten microRNAs – also kleine Nukleinsäuren – die bei der Genregulation eine wichtige Rolle spielen. Zu ihrer Produktion in der Zelle ist das Enzym Dicer erforderlich", erklärt der Neurobiologe.

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Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang
Universität Oldenburg

 

Ausgabe: Schnecke 79, S. 47

 

 

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