Barrierefreiheit auch für Menschen mit Hörbehinderung

Welcher Hörsystemträger kennt die Situationen nicht: Bei der Beratung an einem Informationsschalter fällt es schwer, jedes Wort gut zu hören, da der hohe Geräuschpegel der anderen Besucher und die hallige Akustik das Verstehen sehr schwierig machen. Im Unterricht, bei Kabarettveranstaltungen oder Podiumsdiskussionen können zwar „Guthörende" die Sprache gut verstehen, doch für Hörsystemträger besteht das Hörerlebnis oft aus einem einzigen Geräuschbrei. Obwohl moderne Hörgeräte und CIs technisch hoch entwickelt sind und das Leben erheblich erleichtern, gibt es Probleme mit dem Verstehen in Kinos, Gerichtssälen, Kirchen, Konferenzräumen, Veranstaltungshallen, Theatern, Unterrichtsräumen etc., kurz, überall dort, wo akustische Informationen wegen ungünstiger Rahmenbedingungen nicht gut verstanden werden können.

Echte Barrierefreiheit für hörgeschädigte Menschen schaffen hier induktive Höranlagen. Der Ton wird via Induktionsschleife direkt in die Empfangsspule (T-Spule) des Hörsystems übertragen, dessen Mikrofone nun ausgeschaltet (T) oder in der Lautstärke reduziert sind (MT).

(...)

Thomas Jaggo
Jaggo Media GmbH

 

 

Ausgabe: Schnecke 79, S. 49

 

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!