Berufliche Chancen für behinderte Jugendliche 

Zur Integration behinderter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt leisten die Berufsbildungswerke (BBW) einen wichtigen Beitrag. Deren Ausbildungsangebot ist zwar zunächst teuer, rentiert sich aber später für alle Beteiligten. Ging es früher eher um die reine Fürsorge, verfolgt die Sozialpolitik in Deutschland seit dem Behindertengleichstellungsgesetz von 2002 vorrangig das Ziel, die Lebensqualität von behinderten Jugendlichen zu verbessern – nicht zuletzt dadurch, dass ihre Chancen erhöht werden, einen Beruf zu erlernen und auszuüben.

Möglich machen das die Berufsbildungswerke. Die vorwiegend außerbetriebliche Ausbildung in diesen Einrichtungen (Kasten) wird hauptsächlich von der Bundesagentur für Arbeit finanziert und kostet rund 52000 Euro pro Kopf mehr als die Ausbildung benachteiligter Jugendlicher andernorts. Aber diese Investition lohnt sich, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt, für die mehr als 1500 BBW-Absolventen der Jahre 1995 bis 2008 befragt wurden.

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Dirk Werner
Institut der deutschen Wirtschaft

 

 

Ausgabe: Schnecke 79, S. 58

 

 

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