Mit dem Zweiten hört man besser: Auch bei einseitiger Taubheit kann ein CI helfen

Vielen Menschen merkt man nicht an, dass sie nur mit einem Ohr hören – aber auch die einseitige Taubheit ist eine ernstzunehmende Behinderung. Deshalb haben wir in Freiburg auf diesem Gebiet geforscht und herausgefunden, dass ein CI in vielen Fällen hilfreich sein kann.

Die Ursachen für eine einseitige Taubheit können vielfältig sein: vom Hörsturz über Innenohrentzündungen (Labyrinthitis), Morbus Menière (Erkrankung des Innenohres mit Drehschwindel, Hörverlust und Ohrensausen), Otosklerose (entzündungsähnliche Umbauprozesse im Knochen, der das Innenohr umgibt), Kopf- oder Knalltrauma, Ohroperationen bis hin zu einem Akustikusneurinom (gutartiger Tumor).

Jedes Jahr erleiden bis zu 30 von 100.000 Personen einen akuten Hörverlust („Hörsturz"), von dem sich ein Drittel – unabhängig davon, wie er behandelt wird – wieder erholt, beim zweiten Drittel ist die Erholung nur teilweise, bei einem Drittel bleibt die Ertaubung bestehen. Bei mehr als 90 Prozent kann die Ursache des Hörsturzes nicht gefunden werden.

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Dr. Susan Arndt et al.
HNO-Klinik, Uni Freiburg

 

 

Ausgabe: Schnecke 79, S. 28

 

 

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