In der Therapie und im Alltag: miteinander sprechen, singen, musizieren 

Hörbeeinträchtigte Kinder zu stärken, ist wohl das Ziel aller betroffenen Eltern und betreuenden Fachpersonen. Unter welchen Voraussetzungen ist ein bestmögliches „Ergebnis" zu erwarten? Wie kann durch die Kooperation der Personen aus den Fachbereichen Pädakustik, Musikpädagogik und Audiopädagogik für Eltern und deren hörbeeinträchtigte bzw. gehörlose Kinder ressourcenorientiertes Stärken im Alltag ermöglicht werden?

Da auch hörbeeinträchtigte und gehörlose Kinder über die genetischen Anlagen zum Spracherwerb verfügen, ist es sinnvoll, sich bei den unterstützenden Maßnahmen zur Förderung der Sprachentwicklung an der normal hörender Kinder zu orientieren. Es ist unumstritten, dass neben einer sicheren Basis auf der sozial-emotionalen Ebene dem Alter entsprechende Sprachanregungen im Alltag für die Sprachentwicklung eine wichtige Rolle spielen. Die Praxis zeigt, dass Audiopädagogen/Hör-Frühförderer einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Hörens und Sprechens haben. Dass hörbeeinträchtigte und gehör-
lose Kinder letztendlich aber kommunizieren können, ist das Ergebnis eines sprachintensiven Familienalltags.

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Ulrike Rülicke
Mag. Dr. Ulrike Stelzhammer-Reichhardt
Andreas Stoffels

 

 

Ausgabe: Schnecke 79, S. 24

 

 

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