Musik - wertvoll bei der CI-Rehabilitation 

 

Kommunikative Kompetenzen für umfassende Teilhabe

In der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO wird Rehabilitation als „multi- und interdisziplinäres Management der funktionalen Gesundheit einer Person“ definiert. Diese umfasst den körperlichen Funktionszustand sowie Aktivitäten und soziale Integration und Teilhabe. Aus dem Blickwinkel der CI-Träger ist als Rehabilitationsziel dementsprechend eine optimale Verbesserung der individuellen kommunikativen Kompetenzen zu fordern mit Beseitigung negativer Krankheitsfolgen und einer Steigerung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Der Erfolg einer CI-Versorgung mit umfassenderer Teilhabe am privaten und gesellschaftlichen Leben misst sich daher nicht nur am verbesserten Sprachverständnis, sondern beispielsweise auch am erfolgreichen Erleben von Musik, welches unsere sozialen Interaktionen maßgeblich beeinflusst.

 

Hohe Wertigkeit von Musik für CI-Träger

Für CI-Träger ist das Hören und Genießen von Musik ein Thema von hoher Relevanz. Häufig geht es dabei nicht vordergründig um eigenes aktives Musizieren mit seinen wissenschaftlich belegten, gesundheitsfördernden Aspekten, sondern um die Tatsache, dass Musik von nahezu allen Menschen als besonders wichtiger Faktor der Lebensqualität angesehen wird. Unabhängig vom persönlich bevorzugten Genre tragen musikalische Erlebnisse zur psychischen Gesundheit bei, unterstützen emotionales Erleben und sind wichtiger Bestandteil eines bereichernden sozialen Miteinanders.

 

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Prof. Dr. Dirk Mürbe
Sächsisches CI-Zentrum Dresden

 

 

 

Ausgabe: Schnecke 79, S. 18

 

 

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