ACIR-Fortbildungsreihe zur CI-Versorgung

 

Mit Beginn der Versorgung von Kleinkindern mit Cochlea-Implantat 1988 durch Prof. Dr. Dr. Ernst Lehnhardt stand sehr schnell fest, dass ein Erfolg der Maßnahme nur dann zu erwarten sei, wenn die Kinder resp. ihre Eltern intensiv über mehrere Jahre unterstützt würden. So kam es 1990 zur Gründung des ersten CIC „Wilhelm Hirte“ in Hannover, dem mit der rasant steigenden Zahl an Implantationen bald zahlreiche weitere Gründungen folgten.

Die Indikation für ein CI wurde im Laufe der Zeit deutlich erweitert. Altersgrenzen gibt es kaum noch, die bilaterale Versorgung bei Kindern ist Standard, mehrfachbehinderte Menschen können von CIs profitieren und  es gibt einige Sonderformen: die elektro-akustische Stimulation (EAS) und die Versorgung einseitig tauber Menschen, um nur einige Beispiele zu nennen. Eines haben alle CI-Versorgungen gemeinsam: die Notwendigkeit  der postoperativen Basistherapie, weshalb seit 1990 zahlreiche CI-Zentren entstanden sind, die sich dieser Aufgabe annehmen. Leider ist der Begriff „CI-Zentrum“ weder geschützt noch inhaltlich klar definiert. Somit ist das Spektrum an Reha-Angeboten qualitativ und quantitativ groß und für Betroffene nicht leicht zu durchschauen.

 

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Arno Vogel
CIC Schleswig-Kiel 

 

 

Ausgabe: Schnecke 80, S. 29

 

 

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