Es ist ein fast normaler Alltag …

 

… den wir als hörgeschädigte Eltern mit unseren zwei hörgeschädigten Kindern bewältigen. Unsere jüngste Tochter Juliet (6) trägt zwei Hörgerate und ist im Hochtonbereich schwerhörig. Und unsere große Tochter Ellice (9) bekam mit zwei Jahren ihr erstes und mit drei Jahren ihr zweites CI. Wir Eltern sind selbst seit einigen Jahren CI-Träger.

Als Ellice auf die Welt kam, hofften wir natürlich sehr, dass sie nicht unsere Hörschädigung geerbt hat. Doch nach drei Monaten bekamen wir die Diagnose „hochgradig Schwerhörig“. Mit sechs Monaten wurden die Hörgeräte angepasst. Sie akzeptierte sie nie ganz. Und sie reagierte auch kaum auf Geräusche. Was uns sofort nach der Geburt auffiel, war ihre Neugier, wie sie mit großen wachen Augen quasi „hörte“, sodass wir oft dachten, sie hätte etwas gehört. Da wir die Gebärdensprache kaum nutzen und da auch keine Vollprofis sind, haben wir uns auf einfache Zeichensprache, Mimik und kurze Sätze bei Ellice eingeschränkt. Und es war erstaunlich, wie gut uns Ellice immer verstand, sie machte die Gebärden auch teilweise nach als sie etwas älter war.

 

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Kristin und Matthias Georgi 

 

 

Ausgabe: Schnecke 80, S. 25

 

 

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