Hochgradige, kombinierte Schwerhörigkeit

 

Von einer Schwerhörigkeit sind viele Menschen betroffen. Die Hörminderung kann nicht nur vom Innenohr kommen, wie zum Beispiel beim Hörsturz, bei der Altersschwerhörigkeit oder durch Lärm. Sie kann auch  Folge einer Trommelfellperforation, Knocheneiterung (Cholesteatom), Mittelohrfehlbildung oder  chronischer Gehörgangs- oder Mittelohrentzündung sein. Bei Schallleitungsstörungen wird der Schall nicht ungehindert bis zum Innenohr geleitet.  Von einem normalen Außen- und Mittelohr wird dieser um ca. 40 dB verstärkt und gezielt durch die Gehörknöchelchenkette auf die Flüssigkeit des Innenohres übertragen. Zusätzlich kann ein Innenohrschaden bestehen, sodass eine kombinierte Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit vorliegt. Das mechanische Problem einer Schallleitungsschwerhörigkeit kann meistens operativ verbessert werden, wohingegen die Schallempfindungsstörung nicht durch chirurgische Maßnahmen reparabel ist. Nach operativ erfolgter Sanierung und Rekonstruktion z.B. mittels Mittelohrprothesen, stehen uns zur weiteren Hörverbesserung konventionelle Hörgeräte oder implantierbare Hörsysteme zur Verfügung. Die zusätzliche Anwendung von Hörhilfen verbessert das Sprachverständnis und erleichtert somit die lautsprachliche Kommunikation.

 

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Dr. Ioana Herisanu et al.
HNO-Klinik Uni Heidelberg 

 

 

Ausgabe: Schnecke 80, S. 46

 

 

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