Sicherer Tragekomfort durch offene CI-Prozessor-Halterungen

 

Bei der jahrelangen Betreuung von CI-Patienten erlebe ich es immer wieder, dass Patienten über den unsicheren Halt des CI-Prozessors (CI-P) klagen und sich den Spulenmagneten stärker einstellen lassen. Andere behelfen sich mit dem alten Ohrpassstück bzw. der Otoplastik ihres Hörgerätes. Beide „Halterungsmöglichkeiten“ sind jedoch nicht empfehlenswert.

 

Wird der Magnet stärker eingestellt, kann es auch zu erheblichen Komplikationen kommen. Die Kopfhaut kann teilweise sehr dünn sein und wegen des erhöhten Drucks durch die Spule kann es zu Druckstellen, Rötungen, bis hin zu schlecht durchbluteter, nässender Haut kommen. Einige klagen nach längerer Tragedauer, dass sie Kopfschmerzen um das Implantatbett verspüren, Sie nehmen dann oft den CI-P vom Kopf ab, sodass als Folge kein Sprachverstehen mehr möglich ist.

 

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Dr. Stephanie Rühl
HNO-Klinik Uni München 

 

 

Ausgabe: Schnecke 80, S. 36

 

 

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