Versorgung mit dem Knochenleitungsimplantat: Indikationen und erste Ergebnisse

Im Mai letzten Jahres erhielt ein neuartiges Hörsystem die Zulassung für die Patientenversorgung in Europa: das teilimplantierbare Hörgerät Bonebridge. Es ist das erste aktive Knochenleitungsimplantat. 

Beim natürlichen Hörvorgang erreicht der Schall über die Luft den Gehörgang und wird über das Mittelohr auf das Innenohr weitergeleitet, von wo er über Nervenimpulse zum Gehirn gelangt. Bei der Knochenleitung wird der Schall auf den Schädelknochen übertragen und regt das Innenohr an. Dieses Prinzip umgeht das Mittelohr (Abb. 1). Eine Indikation für dieses Hörsystem besteht deshalb bei Schallleitungs- bzw. kombiniertem Hörverlust oder einseitiger Ertaubung.

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Priv.-Doz. Dr. Robert Mlynski
Uni Würzburg

 

 

Ausgabe: Schnecke 80, S. 48

 

 

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