Die Bedeutung psychologischer Betreuungsangebote in der CI-Rehabilitation
am Beispiel der kindlichen CI-Versorgung 

Von „… schön, dass es so ein Angebot bei Ihnen gibt, das hätten wir eigentlich schon seit der Diagnose gebraucht.“ bis „… wozu brauchen wir denn einen Psychologen, wir sind doch nicht verrückt!“ reicht das Spektrum, wie Patienten oder Eltern reagieren, wenn sie darüber informiert werden, dass ein psychologisches Beratungsangebot Bestandteil der CI-Rehabilitation ist. Und da die Reaktionen meist deutlich in die Richtung des ersten Zitats gehen, bestätigen sich die „Leitlinien zur Cochlea-Implantation“* auch täglich in der Praxis: In den Leitlinien wird ganz explizit eine psychologische Begleitung und Unterstützung während der Rehabilitationszeit eingefordert.

Natürlich ist eine psychologische Begleitung nicht deshalb notwendig, weil CI-Patienten oder Familien mit einem CI-versorgten Kind psychisch krank sind. Vermutlich sind sie dies in etwa so häufig oder so selten wie andere Menschen auch. Wer selbst betroffen ist oder wer in diesem Bereich arbeitet, weiß allerdings, dass eine Hörschädigung und ihre Folgen – auch die notwendigen Behandlungen – mit zum Teil erheblichen psychischen Belastungen verbunden sein kann.

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Dr. Thorsten Burger
HNO-Klinik, Uni Freiburg

 

 

 

Ausgabe: Schnecke 82, S. 32

 

 

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