Die bioelektronische Schnittstelle

Zukunftsperspektiven für die CI-Versorgung aus dem Forschungslabor

Die Verleihung von einem der bedeutendsten Wissenschaftspreise der Welt, des “Lasker-DeBakey Clinical Medical Research Award”, an Graeme M. Clark, Ingeborg Hochmair und Blake S. Wilson für die Entwicklung der Cochlea-Implantate (CI) unterstreicht den herausragenden Stellenwert dieser Technologie in unserer modernen Gesellschaft. Weltweit haben bis Mitte 2013 mehr als 320.000 Patienten von einer Cochlea-Implantation profitiert, davon 40.000 beidseits implantierte Patienten.

Trotz ständiger Weiterentwicklung der verwendeten technischen Bauteile z.B. der CI-Prozessoren, der Sprachkodierungsstrategien, im Bereich des Elektrodendesigns oder der Mikrochips erreichen manche Patienten trotz günstigster Rahmenbedingungen keine herausragenden oder auch nur zufriedenstellenden Ergebnisse im Sprachverstehen. Ein Grund hierfür mag in der mangelhaften Ankopplung der CI-Elektrode an die Zielzellen für die elektrischen Impulse, die sogenannten Spiralganglienneurone, liegen. Diese Schnittstelle zwischen „Mensch und Maschine“ ist ein Ansatzpunkt, der von vielen Forschungsgruppen bearbeitet wird, so auch in unserem Labor in der Bochumer Universitäts-HNO-Klinik.

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Dr. med. Stefan Volkenstein
St. Elisabeth-Hospital, Bochum

 

Ausgabe: Schnecke 82, S. 16

 

 

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