Einfluss der Elektrodenträger-Insertionstiefe auf den Hörerhalt nach Cochlea-Implantation

Wieso ist die hörerhaltende Cochlea-Implantation sinnvoll?

Bereits seit den 1980er-Jahren steht das Cochlea-Implantat (CI) für hochgradig schwerhörige und ertaubte Patienten als Sinnesprothese zur Verfügung. Die elektrische Stimulation erfolgt über Elektroden, welche auf dem Elektrodenträger innerhalb der Hörschnecke positioniert sind. In diesem Zusammenhang ist die Tonotopie innerhalb der Hörschnecke von großer Bedeutung: So werden Töne hoher Frequenz basal in der Hörschnecke wahrgenommen, während tieffrequente Töne über eine Reizung in den apikalen Abschnitten resultieren. Über die sogenannte „Greenwood“-Funktion [1] wird eine ungefähre Zuordnung der empfundenen Tonhöhen zu einer Position in der Hörschnecke und damit zur Insertionstiefe der Elektroden ermöglicht. 

In den Anfängen der CI-Versorgung wurden nur Patienten mit keinem oder unzureichendem Restgehör versorgt und der Verlust desselben zugunsten des neu gewonnenen Sprachverstehens in Kauf genommen [2]. Aufgrund der guten Ergebnisse mit den CI-Systemen erfolgte eine Ausweitung der Indikation auf Patienten mit besserem Restgehör.

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Dr. Silke Helbig
Hörzentrum Uni Frankfurt

 

Ausgabe: Schnecke 82, S. 30

 

 

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