Lichtstimulation in der Hörschnecke
Signalübertragung auf die Nervenzellen mittels winziger Leuchtdioden
 

Cochlea-Implantate verhelfen Gehörlosen und stark schwerhörigen Menschen zu guten Hörerfolgen. Ausgereizt ist die Technologie aber noch lange nicht. Weil es für die Anzahl der Elektroden im Innenohr physikalische Grenzen gibt, arbeiten Forscher daran, die Nervenzellen nicht elektronisch wie bisher, sondern optisch zu stimulieren – mit Hilfe winziger Lichtdioden. 

In der Hörschnecke (Cochlea) versetzt eintretender Schall spiralförmig angeordnete Härchen in Schwingung. Je nachdem, ob ein tiefer oder hoher Ton zu hören ist, sind andere Härchen betroffen, die einen Impuls an verschiedene Enden des Hörnervs weitergeben. Sind diese Sinneszellen im Innenohr geschädigt, ist der Mensch schwerhörig. Hier setzt das Cochlea-Implantat an: Ein feiner Draht wird in die Schnecke eingeführt, der an verschiedenen Stellen schwache Stromstöße an den Hörnerv abgibt – beim Patienten entsteht ein Höreindruck. Allerdings stößt diese Technik derzeit an ihre Grenzen.

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Enno Park
Berlin

 

Ausgabe: Schnecke 82, S. 22

 

 

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