Forschung  für gutes Hören: Implantierbare Hörsysteme

 

Das Innenohr besitzt eine komplexe, hoch differenzierte Struktur, die bei Schäden keine Regeneration aufweist: Hörschäden sind unumkehrbar und somit dauerhaft. Das multidisziplinäre Team des VIANNA untersucht die Ursachen und Folgen von Hörschäden und sucht nach Möglichkeiten, diese zu verhindern, zu kompensieren oder zu beheben. Auf dem Gebiet der Grundlagenforschung wird erforscht, wie das Hörsystem funktioniert, wie es Schall in neuronale Aktivität umwandelt, diese verarbeitet und sich auf unterschiedliche Bedingungen und Bedürfnisse anpassen kann. Diese Fähigkeiten verursachen, dass sich nach Hörschäden das Hörsystem umorganisiert, was Vor- und Nachteile für die Therapie bringen kann.

 

 Interview mit Professor Dr. Andrej Kral, Leiter des VIANNA

Herr Professor Kral, im VIANNA wird auch im Jahr 2013 weiterhin danach geforscht, wie das Hörsystem funktioniert. Sind Komponenten, deren Funktion erklärt werden soll, bekannt oder sind die Ergebnisse der Forschung des Gehörs auch ganz neue Komponenten/Funktionen?
Wir wissen schon ganz grundlegende Dinge nicht: Warum ist das Innenohr eines Säugers (und damit auch des Menschen) gerade einer Schnecke ähnlich? Die Form hat sicher ihren Ursprung im Platzbedarf, in der Notwendigkeit jeden Bereich des Innenohrs mit Nervenfasern und Energie zu versorgen, aber ob es z.B. akustische Gründe für diese Form gibt, ist nicht abschließend geklärt.

 

(...)

 

Prof. Dr. Andrej Kral

Institut für Audioneurotechnologie, Hannover

 

 

Ausgabe: Schnecke 82, S. 11

 

 

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