Anforderungen an die Akustik in Klassenzimern

Ein Klassenzimmer sollte so gestaltet sein, dass eine uneingeschränkte sprachliche Kommunikation möglich ist. Für die Kinder ist
es dabei nicht nur wichtig, dass sie überhaupt verstehen können, was gesagt wird, sondern auch, dass die Zuhöranstrengung nicht
zu groß wird, da sonst die Konzentration kaum einen ganzen Vormittag lang aufrechterhalten werden kann. Hörgeschädigte Kinder und Nicht-Muttersprachler werden durch schlechte akustische Bedingungen besonders benachteiligt.

Für eine barrierefreie Kommunikation im Bildungsbereich müssen neben anderen Voraussetzungen auch die für den akustischen Zugang erfüllt sein. Für hörgeschädigte Kinder gehören dazu neben optimal eingestellten Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten eine gute Raumakustik und gegebenenfalls Zubehör wie Funkanlagen oder Soundfield-Systeme. Im Zuge der Inklusion steigt der Anteil hörgeschädigter Kinder, die an Regelschulen unterrichtet werden, stark an. Die Raumakustik in Regelschulen, aber auch das Bewusstsein für die Voraussetzungen barrierefreier Kommunikation, sind jedoch vielerorts noch unzureichend.

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Prof. Dr. Jürgen Tchorz
Fachhochschule Lübeck

 

 

Ausgabe: Schnecke 83, Seite 28

 

 

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