Initiative „Induktives Hören in Bamberg"
Stell dir vor, es gibt eine induktive Höranlage und niemand nutzt sie

Allzu viele Schwerhörige können das blaue Hinweisschild mit dem durchgestrichenen Ohr und dem Buchstaben „T" immer noch nicht deuten. Vom Geschehen akustisch mehr oder weniger ausgeschlossen, sitzen sie isoliert in der Kirchenbank, im Theatersaal oder bei einem Vortrag und verstehen die Sprache nur verzerrt und lückenhaft. Manche quälen sich beim Behördengang im lauten Umgebungsgeräusch und nehmen die vorhandene Hilfe nicht wahr.

Im Zuge der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland setzt sich bei Bauherren der öffentlichen Hand und bei kirchlichen Entscheidungsträgern zunehmend die Erkenntnis durch, dass Barrierefreiheit nicht nur rollstuhlgerechtes Bauen bedeutet, sondern die Berücksichtigung der Sinnesbehinderungen einschließt. Dachverbände, lokale Gruppen und viele Einzelkämpfer leisten engagierte Lobbyarbeit, klären über die Bedürfnisse von schwerhörigen Menschen auf. Das erfreuliche Ergebnis ist die deutschlandweit wachsende Zahl von induktiven Höranlagen in Spitzenqualität.

(...)

Margit Gamberoni

 

Ausgabe: Schnecke 83, Seite 46

 

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!