Inklusion ist nicht immer Illusion

Kinder mit Hörschädigung drücken mit gut hörenden Kindern gemeinsam die Schulbank. Das ist nicht neu und steht seit Jahrzehnten auf der Agenda der Hörgeschädigtenpädagogik. Aber wie sieht es ganz konkret an ein paar Beispielen aus und wo steht inklusive Beschulung heute? Unsere Redaktion besuchte u.a. zwei Grundschulen in Baden-Württemberg und führte Gespräche mit Kindern, Lehrern und Eltern – auch außerhalb vom Ländle.

Aus einiger Entfernung scheint der helle Raum mit den sonnig gelben Wänden der Inklusionsklasse 4 an der Grundschule in Rammersweier nahe Offenburg leer zu sein. Die Tische sind unbesetzt. Beim Näherkommen hört und sieht man die Schüler im Halbkreis vor der Tafel sitzen. Eine der beiden Lehrerinnen trägt eine FM-Anlage an der Jeans. Die andere – statt eines der beiden Ansteckmikrofone – ein Handmikrofon, wie eines der Kinder, das gerade hineinspricht. (Ein Ansteckmikrofon ist kaputt.) Auf der Schultafel wird die Funktionsweise einer Kuscheltiersauberkeitsmaschine demon-striert – als bildliche Vorlage für eine Präsentation.

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Ute Mai, Redaktion

Ausgabe: Schnecke 83, S. 12 

 

 

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