Bimodale Bilingualität
Über die Wortschatzentwicklung CI-versorgter Kinder gehörloser Eltern in Laut- und Gebärdensprache

Seit etwa Mitte der 1990er-Jahre wird in Deutschland von CI-Versorgungen bei Kindern gehörloser bzw. hochgradig hörgeschädigter Eltern berichtet. Die anfängliche Unsicherheit bezüglich der adäquaten Förderung der Kinder auch auf der sprachlichen Ebene hat sich inzwischen gelegt. Eine der Besonderheiten dieser Familien ist die Kommunikation: Die Muttersprache der Kinder ist meist die Deutsche Gebärdensprache, wohingegen sie durch die hörende Umwelt vor allem lautsprachlichen Input erhalten. Die Kinder wachsen mehrsprachig auf – da die Sprachen über verschiedene Sinneskanäle aufgenommen werden, folglich in verschiedenen Modalitäten ausgedrückt werden, wird hier von einer bimodalen Mehrsprachigkeit bzw. Bilingualität gesprochen.

(...)

 

Dr. Johanne Dumanski

Prof. Annette Leonhardt

 

 

 

Ausgabe: Schnecke 84, Seite 64

 

 

Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke

 

... und weitere interessante Artikel lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe, zu bestellen bei der Redaktion!