CI und Autismus-Spektrum-Störung
Eine komplexe Entwicklungsstörung mit vielen Krankheitsbildern

n Europa wird bei einem Prozent aller Schulkinder eine Störung im Autismus-Spektrum diagnostiziert. Jungen sind viermal häufiger betroffen als Mädchen. Es gibt keine genetisch nachweisbare Ursache. Die Diagnosestellung erfolgt vorzugsweise durch einen Kinder-/Jugendpsychiater mittels standardisierter Verhaltensbeobachtung und semi-standardisierter Befragungen.

„Das autistische Kind" gibt es ebenso wenig wie den „Autismus"
Eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ist eine komplexe, neurobiologisch bedingte Entwicklungsstörung mit sehr unterschiedlichem Erscheinungsbild und vielen möglichen zusätzlichen Erkrankungen. 50 Prozent der Betroffenen haben weitere psychische Störungen wie depressive Episoden, Angst- und Zwangsstörungen oder ADHS. Zehn Prozent leiden zusätzlich an unterschiedlichen Formen von Epilepsien. Die Hälfte der normal hörenden Autisten hat keine aktive Sprache. Bei allen ist die soziale Kommunikation auffällig und das Verhalten ist geprägt durch sich wiederholende Verhaltensweisen und eingeschränkte, besondere Interessen.

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Doris Adams

 

 

Ausgabe: Schnecke 84, Seite 30

 

 

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