Meine persönliche CI-Rehabilitation

Zur Zeit meiner ersten Cochlea-Implantation befand sich die CI-Entwicklung noch in der Forschungsphase und war wissenschaftlich noch nicht anerkannt. Daher werde ich auch „Geschichtliches" in meinen Bericht einfließen lassen. Er spiegelt meine ganz persönliche Reha wider.

Durch einen Jugendfreund, der meine Ertaubung „miterlebte" – er praktizierte als HNO-Arzt in Österreich und erfuhr bei einem Kongress vom Wiener Cochlea-Implantat – wurde ich auf das CI aufmerksam gemacht. Schnell hatte ich einen Termin bei Prof. Burian in Wien. Drei Tage lang fanden Voruntersuchungen statt. Dann stand fest, dass ich mich als CI-Kandidatin bestens eignete. Es gab weder Gleichbetroffene, an die ich mich wenden konnte, noch wusste ich genau, was auf mich zukommen würde. Dennoch hatte ich vollstes Vertrauen in die Sache, denn es konnte nicht schlimmer kommen, als weiterhin taub zu bleiben. Im Januar 1981, an einem Freitag dem 13., wurde ich als 13. Patientin implantiert. Die Operationsbedingungen entpuppten sich als alles andere als rosig.

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Sonja Ohligmacher

 

 

Ausgabe: Schnecke 84, Seite 34

 

 

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