Musik und CI – da geht (wieder) was!
Musik-Workshops als Teil des musiktherapeutischen Rehabilitationskonzeptes

„CI und Musik, das funktioniert doch nicht (mehr) …", das ist ein Satz, den ich immer wieder resigniert von meinen Patienten höre. Denn trotz der Fähigkeiten des technischen Wunderwerks CI, welches das Sprachverstehen wieder ermöglicht, wird das Musikhören meist als enttäuschend empfunden.

Musik genießt in allen menschlichen Gesellschaften einen hohen Stellenwert. Beim Erklingen und selbst beim bloßen Vorstellen von präferierter Musik wird das Belohnungszentrum des Gehirns aktiviert und dies umso mehr, je stärker sich der Hörer mit der Musik identifiziert. Große Bereiche unseres kulturellen und sozialen Lebens drücken sich über Musik aus, so ist ein oft geäußerter Wunsch, auch mit CI wieder genussvoll Musik hören zu können. Die Reduzierung der vor der Hörschädigung gewohnten Tonqualität bedeutet für den Hörgeschädigten einen erheblichen Verlust für seine Wohlbefindlichkeit und sein seelisches Gleichgewicht. Musik, die ausgleichen, beschwingen, belohnen und glücklich machen soll, wird durch die Hörschädigung als unangenehm empfunden.

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Kathrin Mertel

 

 

Ausgabe: Schnecke 84, Seite 32

 

 

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