„Pseudodemenz" und Hörstörungen im Alter
Schwierige Kommunikation führt oft zu falschen Einschätzungen

„Warum soll ich klatschen, ich hab doch nichts gehört!", diese Aussage eines unserer Patienten gegenüber seiner Ehefrau nach einer Veranstaltung am Hörzentrum verdeutlicht ein Problem, das für hörgeschädigte Patienten und ihre Umgebung wesentlich ist: Wenn die Hörfähigkeit abnimmt oder gar vollständig verloren geht, verändert sich die Interaktion mit der Umgebung drastisch.

Menschen mit Hörstörungen können Informationen oft nur bruchstückhaft oder gar nicht aufnehmen, also bleibt die – von der Umgebung erwartete – Reaktion aus. Aus Sicht des Betroffenen ist diese Veränderung nachvollziehbar und konsequent, da die zunehmende Hörminderung langsam fortschreitet und häufig zunächst unbemerkt bleibt. Besonders schwierig kann dies bei pflegebedürftigen Menschen z.B. in Heimen, aber auch in der häuslichen Pflege sein, da sie auf Ansprache nicht adäquat reagieren und ihre Bedürfnisse dadurch nicht ausreichend äußern können.

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Dr. Oliver Niclaus

 

 

Ausgabe: Schnecke 84, Seite 46

 

 

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