Familienleben mit Hörbehinderung – Interview
 

Einen Einblick in ihr Familienleben gewährt uns die Familie Frank aus dem schwäbischen Bellenberg. Die Eltern, Tannja (44) und Markus (45), sind von Geburt an gehörlos und kommunizieren in der Deutschen Gebärdensprache, ihre Kinder Juliane (18), Jan (15) und Leon (11) sind hörend.

Was waren für Sie als Eltern die größten Herausforderungen oder Schwierigkeiten?
Tannja F.:
Die Schulsituation war nicht einfach und für mich bei Juliane am schlimmsten. Wir konnten bei Problemen nicht richtig mit den Lehrern kommunizieren und fühlten uns dadurch ausgeschlossen. Bei wichtigen Dingen mussten Juliane oder die Oma übersetzen. Wir hatten auch zu wenig schriftliche Informationen und fühlten uns oft alleingelassen von der Schule. Bei Leon war es besser, weil eine andere Mutter uns per Mail über wichtige Dinge informierte. Ein schlimmes Erlebnis war, als wir einen Notarzt für Leon gebraucht hatten. Nach dem Absetzen des Notruf-Faxes mussten wir erneut ein Fax senden, um die Lage zu schildern, dann gab es wieder per Fax Nachfragen. Erst nach einer Stunde kam dann endlich der Arzt.

 

(...)

 

Sylvia Kolbe, Redaktion

 

 

 

Ausgabe: Schnecke 85, Seite 28

 

 

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